Bessere Lernplätze

Trotz steigender Studierendenzahlen in Humanmedizin und der Abhaltung der meisten Lehrveranstaltungen am neuen Med Campus und LKH Gelände hat sich in Sachen Lernplätzen kaum etwas verbessert.

 

Deshalb WOLLEN WIR MEHR- bessere Lernplätze!

 

Für eine gute Vorbereitung auf Prüfungen und Testuren lernen wir Studierende nicht nur unter der Woche, sondern vor allem auch am Wochenende.

Der einzige ruhige Lernraum, unsere Bibliothek, in dem neben Computern auch Bücher und Nachschlagewerke zur Verfügung stehen, schließt bereits am Samstagmittag. Da wir Studierende diese Ressourcen auch über den Samstagmittag hinaus fürs Lernen, Recherchieren, Schreiben der Diplomarbeit usw. benötigen, fordern wir eine durchgehend offene Bibliothek am Wochenende.

Aufgrund der Fülle an Lehrveranstaltungen verbringen wir den ganzen Tag an der Uni, häufig in dunklen und fensterlosen Räumen. Um beim Lernen auch unsere Vitamin- und Energiereserven auftanken zu können und für den Austausch mit unseren KollegInnen setzen wir uns für Lernplätze auf der Campusebene ein.

Praxisorientierte Übungen

Seminar vor Plenum! Untersuchungskurs im Hörsaal! Frontalvorträge statt Praxis!

 

Um neben der Theorie auch praktische Fertigkeiten fürs KPJ und den weiteren Berufsweg erlernen zu können WOLLEN WIR MEHR- praxisorientierte Übungen.

 

Alle medizinischen Fachbereiche nutzen Ultraschallgeräte für Diagnostik und Vorsorge, wobei die Handhabung der Geräte und die Interpretation der Bilder von ÄrztInnen sicher beherrscht werden sollte. Für uns Studierende gibt es dazu nur eine einzige Übung. Zudem stehen in den Sonokursen, die von einer studentischen Organisation angeboten werden, leider nicht genug Plätze für alle Studierenden zur Verfügung. Deshalb fordern wir den Ausbau und die Integration der Sonographie in der Pflichtlehre der Universität für alle Studierende- als PT Sono.

In vielen klinischen Modulen gibt es keine oder kaum Übungen auf den Stationen, wie Lehrvisiten oder Untersuchungskurse. Symptomorientiertes Denken wird auf dem Papier, aber nicht am Patienten unterrichtet. Da Fertigkeiten wie Status, Auskultation, Perkussion, uvm. bereits für Famulaturen relevant sind und wir die Interpretation von Untersuchungsergebnissen sicher verstehen und anwenden wollen, kämpfen wir für den Ausbau des Bed- Side- Teachings.

Digitalisierung mit Verstand

Unser Studium findet für uns nicht nur auf der Uni und zu vorgegebenen Zeiten im Stundenplan statt, zumal die Vorlesungsteilnahme aus verschiedenen Gründen, wie Arbeiten nicht immer möglich ist.

 

WIR WOLLEN MEHR- praktische Lehre sollte sinnvoll ergänzt werden durch Digitalisierung mit Verstand.

 

Viele Institute und Kliniken stellen ihre Vorlesungsunterlagen gar nicht oder nur teilweise ins VMC bzw. auf ihre eigenen Homepages. Passwortsperren oder Folien aus den Vorjahren verhindern das sinnvolle Vor- und Nachbereiten von Lehrveranstaltungen und das obwohl Vorlesungen aufgezeichnet und ins VMC gestellt werden könnten. Um allen Studierenden den unkomplizierten Zugang zu allen Unterlagen zu ermöglichen fordern wir, dass Lehrveranstaltungsunterlagen vollständig ins VMC hochgeladen werden.

Vor allem im KPJ nimmt die Zettelwirtschaft, bei Formularen und Richtlinien überhand. Zudem müssen alle Nachweise pro Tertial bzw. Block zur Abgabe und Beurteilung seitenweise kopiert werden. Damit die das komplette Logbuch allen Studierenden überall und jederzeit zur Verfügung steht setzen wir uns für ein digitales Logbuch im KPJ und eine Online Abgabe aller Unterlagen ein.